Hygiene beim Piercen

Hygiene beim Piercen ist ein sehr wichtiges Thema. Da es schnell bei einer unsachgemäßen Ausübung des Piercers zu einer Infektion kommen kann. Der Piercer unterliegt der Hygieneverordnung. Durch die Hygieneverordnung soll, das Risiko durch Hygienemängel verursachte Gesundheitsschäden verkleinert werden. Obwohl die gleichen Richtlinien eingehalten werden müssen, wie bei einer vergleichbaren Operation ist das Piercen keine ärztliche Tätigkeit. Ein  Piercer sollte über umfangreiches medizinisches  Wissen verfügen, um den Kunden gut zu beraten und über alle wichtigen Details aufzuklären z.B. Risikogruppen, chronisch oder akute Infektionen, Aids, Hepatitis. Diese Beratung muss der Piercer auch Dokumentieren. Eine klare Raumtrennung im Piercing- Studio sollte erkennbar sein d. h. Eingangsbereich, Flur, Büro, Eingriffsbereich müssen mit Türen abgetremnnt sein. Außerdem sollten alle verwendeten medizinschen Geräte steril, allergiesierend und hautverträglich sein. Die Kleidung des Piercers sollte diesen schützen und den Kunden nicht gefährden.